Die Reihe "Archäologie des Sachunterrichts" nimmt als
Basistext einen Ausschnitt aus dem Buch "Politische Sozialisation und politische Bildung in
der Grundschule" von Gertrud Beck. Es handelt sich um das kurze Kapitel "Zur Didaktik
politischer Bildung in der Grundschule".
Das Buch ist 1972 beim Hirschgraben-Verlag in Frankfurt am Main erschienen.
Der Text ist also mehr als dreißig Jahre alt.
Wir finden ihn aus u.a. zwei Gründen interessant:
Ungleichheiten und deren gesellschaftliche Ursachen sind unter Bedingungen, die sich
wahrscheinlich in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts noch nicht absehen ließen,
ein zentrales und deshalb vielleicht auch tabuisiertes Thema der Gegenwart. Ungleichheiten
nicht einfach hinzunehmen, sondern "gegenüber Benachteiligung, Ausnutzung und Unterdrückung
zu sensibilisieren" war Gertrud Becks didaktische Forderung. Ist dies heute sinnvoll
und möglich?
Gertrud Beck versucht eine Vermittlung zwischen Wissen und Erfahrung. Kann dieser
Versuch heute noch - oder wieder - in der Grundschule gelingen?
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