www.widerstreit-sachunterricht.de/Ausgabe Nr.5/Oktober 2005  

Wolf Engelhardt

"Bezugsfächer" des Sachunterrichts - ein Thema mit Tücken

Reflexion mit einem biografischen Umweg und dem Beispiel Geografie




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Mich, den Didaktiker des Sachunterrichts im Ruhestand, erreichten unlängst ungewöhnliche und ungewöhnlich häufige Anrufe. Was ich denn sage, zu so prominenter, anklagender (?) Nennung meines Namens im Zusammenhang mit der Demontage einer universitären Disziplin? Zur Tilgung einer "einstigen Hochburg der Geographiedidaktik von der Landkarte" (Schultze 2003, S. 26)? Wie mich diese Anschuldigung treffe und ob ich bereits entgegnet hätte?
Mein Name ist zwar nicht Hase, sondern Wolf, aber ich wusste dennoch von gar nichts. Nicht einmal mein Freund und Kollege Arnold Schultze, der Auslöser dieser Aufregung und Autor des betreffenden Textes, hat mich gewarnt oder informiert. Ein anderer lieber Ex-Lüneburger Kollege, M. Rauterberg, schickte mir die Kopie des sehr persönlichen Aufsatzes. Tatsächlich, ich stehe in einem Text als "Zeitmarkierung" für Böses. "Post Engelhardt" wird man in Zukunft sagen (und "ante Engelhardt"), wenn man von der Blütezeit der Geografiedidaktik (in Lüneburg) spricht.
Die mich betreffende Textstelle - nach einem Loblied der "Attraktivität der Lüneburger Geographie" - lautet wörtlich:

"Die Demontage beginnt 1980. Ein neues Fach wird eingerichtet: ‘Sachunterricht und ihre Didaktik’. Wolf Engelhardt tritt seinen Dienst an, einige Mitarbeiter folgen. Die Geographen, die bislang auch für das Grundschulfach Heimatkunde/Sachunterricht insgesamt zuständig waren, verlieren diesen Aufgabenbereich. Aus ‘Heimatkunde und Didaktik der Geographie’ wird ‘Geographie und ihre Didaktik‘. Das Fach Geographie liefert seitdem nur noch einige Service-Leistungen, überwiegend fachwissenschaftlicher Art, für jene Sachunterrichtsstudenten, die das ‘Bezugsfach Geographie’ gewählt haben." (Schultze 2003, S. 25)

Ich setze mich zunächst kurz mit diesem Zitat auseinander, ziele insgesamt aber auf allgemeinere Fragen ab und habe den Sachunterricht im Focus.
Meine Betroffenheit kurz vorweg. Ich lese aus A. Schultzes Zeilen heraus: "Die Demontage beginnt 1980 … Wolf Engelhardt tritt seinen Dienst an, einige Mitarbeiter folgen …". Dazu sage ich: "Nein, so nicht, lieber Arnold Schultze, so ganz und gar nicht!" Gern werde ich ein wenig mehr in die Tiefe gehen, in Lüneburger (Un-) Tiefe(n) …


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1. Sachunterricht als Rivale von Geografie (und anderen Bezugsdisziplinen)?

Allgemeiner gesehen, wird ein gravierendes Problem sichtbar. Arnold Schultze behauptet, die Einrichtung der universitären Lehrerbildungsdisziplin Sachunterricht habe die Demontage der Disziplin Didaktik der Geografie (in Lüneburg) initiiert. Die Frage erscheint legitim: Gefährdete der Sachunterricht als aufkommendes Lehrerbildungsfach in den 1980er Jahren auch über Lüneburg hinaus - und über die Geografie hinaus? - die Fachdidaktiken? Jedenfalls die der sog. Realienfächer (vielfach "Bezugsfächer" des Sachunterrichts genannt)?
Es verdient heute noch Aufmerksamkeit (und Staunen), mit welcher Selbstverständlichkeit der Vertreter einer Disziplin ohne jede Relativierung ausspricht: "Die Geographen, die bislang auch für das Grundschulfach Heimatkunde/Sachunterricht zuständig waren (sic!), verlieren diesen Aufgabenbereich". Ja. Es war so. Es war zu recht so. Als sich das letzte universitär noch nicht voll anerkannte Schulfach Sachunterricht zu einer eigenständigen Lehrerausbildungsdisziplin emanzipierte (faktisch ist das bis heute tatsächlich außer in Niedersachsen nur in wenigen Bundesländern wirklich so), erhielten Kinder unter 11 Jahren erstmals das Recht auf Lehrerinnen und Lehrer, die auch in Physik, Chemie, Politik, Geschichte oder Biologie und deren Didaktiken wissenschaftlich ausgebildet werden durften und mussten. Die Geografie verlor zu Recht das Monopol auf eine einseitige Lehrerausbildung. Wissen Geografen nicht, dass sie einst beanspruchten, was zu leisten sie nie wissenschaftlich redlich beanspruchen konnten: die Ausbildung für alle "Realien-Ansprüche" der Grundschule? Auch schon seit Spranger nicht, lässt man sämtliche Gegenwartsreferenzen außer Acht.1 Arnold Schultze hat Recht. Zwar nicht wegen (er sagt "mit") Wolf Engelhardt, aber wegen der späten Anerkennung einer angemessenen Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern für die Grundschule, verliert die Geografie und ihre Didaktik Kapazitäten (die sie auch erst Jahre vorher gewonnen hatte, als sich die Fachdidaktik emanzipierte). Wer mochte das nicht gut heißen? Und wer bedauert wirklich, dass ein tradiertes, zunehmend fragwürdig gewordenes Monopol differenzierteren Bewertungen der Bildungsexperten nicht standhielt?
Die Geografen verloren faktisch in großer Zahl potentielle Studierende, die sich für die nun mögliche Ausbildung für das neue Fach im Grundschullehramt entschieden. Und sie hatten sich die verbleibenden Deputate im Grundschulstudium zu teilen mit Biologie, Chemie, Geschichte, Physik, Sozialkunde (ggf. noch Technik und Textilgestaltung) - zu teilen in einem Wettbewerb um die Gunst der Bezugsfachwahl (wobei rechnerisch kapazitär in Lüneburg gefünftelt wurde). Es erscheint mir nicht wahrscheinlich, dass in anderen Bezugsfächern Niedersachsens ähnliche Einbrüche wie in der Geografie eintraten (Chemie und Physik profitierten wohl eher, vor allem aber Biologie), die Situation der Geografie war zu einmalig herausgehoben. Konkret in Lüneburg strömten die Studierenden des Sachunterrichts weit überproportional zur Biologie als Bezugsfach. Warum diese Art von "Demontage" durch konkreten Fächerwechsel erfolgte, lässt sich nur spekulieren, nicht aber rational diskutieren. Jahre vorher waren Ströme zur sich - stark auch wegen A. Schultze - emanzipatorisch entwickelnden Geografie hin geflossen - wahrhaft komplexe Entwicklungen …
Aber: Die Ausbildung im Sachunterricht (in Niedersachsen) generierte auch ansehnliche Kapazitäten für die betreffenden Fachdidaktiken. Hunderte von Sachunterrichts-Studierenden in Lüneburg hatten in ihrem Bezugsfach 10 SWS zu erbringen!
"Das Fach Geographie liefert seitdem nur noch einige Service-Leistungen, überwiegend fachwissenschaftlicher Art", beschreibt Schultze das.
Lieber Herr Kollege, lieber Arnold! Sehen Sie/siehst Du das heute so? Ich wertete und werte es ganz anders. Aber es könnte, wenn es doch so gesehen wird, mit erklären, was in Lüneburg geschah: Große Kohorten potentieller Studierender mit einem vorgeschriebenen Drittel des Studiums im Bezugsfach gerinnen in der Wahrnehmung der betreffenden Analyse zu "nur noch einigen Service-Leistungen"… Ich wage die kühne Spekulation, manche (viele?) Fachdidaktiker verkennen die Studierenden des Sachunterrichts in ähnlicher Weise diskriminierend, andere zum Glück nicht.

 


2 Sachunterricht als kapazitäre Verfügungsgröße für Geografie (bzw. Bezugsdiziplinen) ?

Selbstverständlich sieht A. Schultze den Sachunterricht nicht als einzige oder wichtigste Ursache der "dramatischen und traurigen Geschichte der Geographiedidaktik in Lüneburg" (Schultze 2003, S. 26). An seinem Standort brachte es die inneruniversitäre Entwicklung mit sich, dass sich 1987 einzelne Disziplinen entscheiden konnten, schwerpunktmäßig ("angestaubte") Lehrerbildungsdisziplinen im "Fachbereich Erziehungswissenschaften" zu bleiben oder in den neuen ("schicken") Fachbereich "Angewandte Kulturwissenschaften" zu wechseln - ein Studiengang, zugegeben, der bisher wohl den Hochschulstandort Lüneburg sicherte. Schultze schreibt dazu lapidar und verkürzt: "Die Geographie macht mit und erlebt als ‘Wirtschafts- und Sozialgeographie’ einen gewaltigen Zuspruch".
"Die Geographie macht mit …", ein sehr unschuldig klingender Satz … Konkreter wäre zu schreiben: Mit dieser Entscheidung verkaufte, vertauschte oder verschenkte die Geografie (Schultze sagt "nichts ahnend" (ebd., S. 25-26) und "sie wurde verbraten") ihre C4-Professur "Geografie und ihre Didaktik" und überdies faktisch die Kennzeichnung "und ihre Didaktik" bei der Neubesetzung als C3. Ebenso entschieden es in Lüneburg in vollem Bewusstsein der Folgen Professoren der Biologie, der Chemie, der Physik. Alle Professuren verzichteten für eine bessere fachwissenschaftliche Zukunft in den Kulturwissenschaften auf ihre Didaktik-C4 bei der Neubesetzung der Stellen (die Geschichte auf ihre Weise ähnlich drastisch), ließen die Wertigkeit dazu auf C3 abwerten - es gibt heute in diesen Disziplinen keine Fachdidaktik auf C4-Rang mehr in Lüneburg. Teilweise in der Funktion des Dekans und im Senat kämpfte ich mit um "Dienstleistungsreste" für den Sachunterricht und erfuhr so sehr direkt, wie manche Lehrende Lehrerausbildung in die "Schmuddelecke" bugsierten, sehr bewusst und nicht ohne Häme2.
Ich wage ich es hier, aus Lüneburger Wissen und einiger darüber hinausreichender Sachkenntnis, eine verallgemeinernde Hypothese zu formulieren: Kooperationen mit Nachbardisziplinen, insbesondere politisch verordnete oder aber ungleichrangige Zusammenarbeit (sog. Service- oder Dienstleistungen) haben für die Partner des Sachunterrichts allenfalls temporären Zweckcharakter, erscheinen aber wenig belastbar und sind in Konkurrenzsituationen wenig stabil und verlässlich. Das betrifft, wie an anderer Stelle für die Geografie eingehender untersucht ist (vgl. Schramke/Uhlenwinkel 2002), wohl insgesamt auch die Situation von Didaktiken in Relation zu ihren "Mutter"disziplinen. Im Blick auf den Sachunterricht sehe ich mit Skepsis die sehr grundlegende Abhängigkeit von - prinzipiell nachgeordneten - Bezugsfachdisziplinen und deren Langzeitverlässlichkeit. LehrerInnen-Ausbildungsleistungen mit ihren relativ großen Nachfrageschwankungen erscheinen für viele Wissenschaftsdisziplinen zuerst als willkommene temporär nutzbare Kapazitätsgrößen zur Stellen- und Mittelsicherung, dagegen wohl zwangsläufig sehr viel weniger und nur in individuellen Personenbezügen als eigene inhaltliche Anliegen. Disziplinäres Image ist mit dem Sachunterricht nicht zu gewinnen.
Unabhängig vom Lüneburger Desaster auf Professorenebene nach Schultze (wieder einmal verhinderten dort ein engagierter Mittelbau und wenige Ausnahmen unter den Habilitierten das Schlimmste für den Sachunterricht) wiederhole ich meine bereits mehrfach geäußerte Position, der Sachunterricht sollte sich prinzipiell von sehr kapazitätsrelevanten Bezugsfachabhängigkeiten verabschieden. Das Fach sollte sich hinfort allein verantwortlich in seinen Inhalten definieren. Es sollte das durchsetzen mit Hilfe eines institutionalisierten kleinen Beirates von Partnerdisziplinen auf Bundesebene (GDSU? - mit regelmäßigen öffentlichen Beiträgen, etwa bei der Jahrestagung). In diesem Beirat sollten in ihren Disziplinen angesehene Fächerdelegierte den Sachunterricht und seine Didaktik oberhalb der Länderebene regelmäßig beraten über mögliche Inhaltsimporte für Kinder in den ersten 4-6 Schuljahren - Professorinnen aus den bekannten Partnerfächern des Sachunterrichts, aber temporär auch aus Disziplinen wie Medizin, Recht, Wirtschaftswissenschaften und anderen mehr.

 


3. Grundsätzliche Reformen als Gefährdung der Disziplin?

Noch ein dritter Gedanke lässt sich aus dem Schicksal der Geografiedidaktik in Lüneburg weiterspinnen. Arnold Schultze machte den Sachunterricht nicht allein verantwortlich für das Ende der Geografie, er untersucht ein Faktorenbündel. In diesen untersuchten Ursachenfaktoren fehlt aus meiner Sicht ein möglicherweise entscheidender, einer an dem ich selbst beteiligt war und in dem ich meinen Lüneburger Kollegen Schultze 1970 als Wegbereiter und großes Vorbild gesehen hatte. Während der zahlreichen Reformversuche dieser Zeit hatte er die damals revolutionäre Forderung formuliert: "Allgemeine Geographie statt Länderkunde." (Schultze 1970)
Ich bin sicher: Die vernünftige und im Interesse von Bildungswirkung überfällige Idee, das räumliche Prinzip als Grundlage der Schulerdkunde aufzugeben und ein sachlogisches Prinzip an seine Stelle zu setzen - entwickelt damals aus dem Prinzip des Exemplarischen - ist vor allem Arnold Schultzes Beitrag zur Blüte der Geografiedidaktik - und zu deren Niedergang zugleich. Auch diese zweite, wohl nicht "ahnbare" Selbstbeschädigung trug gewiss indirekt bei zu Lüneburgs Geografiedidaktik-Demontage. Schade, dass Schultze das Befragen dieses inneren Widerspruches nicht versucht, es wäre so grundlegend wie weiterführend. Das Eintreten für das Notwendige und erkennbar Richtige als Gefährdung der Disziplin? Kontraproduktiv, weil die Öffentlichkeit, die Mehrheit der Mitredenden und -entscheidenenden, die Ministerialbürokratie und damit die Politik Innovationen, radikale Änderungen nach vorne, Abschied von liebgewonnenem Einfachen nicht duldet, sondern bestraft - im Falle der Erdkunde in der Schule mit Stundenabzug, Kapazitätsreduzierung. Länder als Lehrinhalt - das verstand jeder ("viele Länder, viele Stunden"). Aber Strukturen, Kategorien, Einsichten, Exempla? Dafür mag auch eine Wochenstunde reichen oder eine beliebige Fächeraddition. Schultzes (und anderer Vertreter, darunter auch ich) Reformideen schadeten dem eigenen Fach, so ganz kurz skizziert das Dilemma.
Ich springe zur Grundschuldisziplin und ziehe die Parallele: "(Allgemeiner) Sachunterricht statt Heimatkunde!" Ich trat in Lüneburg so entscheiden dafür ein, wie ich Schultzes Paradigma zuvor in der Geografiedidaktik überzeugt vertreten hatte, gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kollegen damals. Auch die gefährdenden Folgen halte ich für vergleichbar, die Reaktionen derer nämlich, die Heimatkunde (vergleichbar der Länderkunde) "posthum" zum Mythos stilisierten und den Sachunterricht kapazitär für reduzierbar oder anderen Fächern subsumierbar erklärten.
Ich meine, der universitäre Sachunterricht hat den Vorzug, nicht von der Gunst oder Ungunst nur einer Fachdisziplin abhängig zu sein (in der die Lehrenden sich auch noch zusätzlich fachwissenschaftlich beweisen müssen, weil das "bloß Didaktische" zur Reputation nicht reicht) - aber er hat auch nicht den Schutz einer Wissenschaft. Der Sachunterricht stattdessen hat von allen Didaktiken - über einen langen Weg - am besten angefangen und durchgehalten, das lernende Kind oder die Schülerin/den Schüler zur entscheidenden Bezugsgröße der Didaktik zu machen - statt der Heimat. Ob das am Ende ebenso negativ sanktioniert wird, wie beim Geografieunterricht, ist noch offen, auch wenn viele Anzeichen bedrohlich wirken. Was von der "Heimat" als ehemaliges Paradigma noch zu holen ist, erscheint mir weiter ungeklärt. Gerade die Lüneburger GDSU-Tagung 2001 dazu blieb vieles schuldig.
Immerhin war Lüneburg, meine wissenschaftliche Heimat, Anlass für diese Gedanken - ich grüße damit liebe Kolleginnen und Kollegen dort, derzeitige und ehemalige - und besonders Arnold Schultze.

 


Anmerkungen:
  1. Im Detail unterschlägt A. Schultze zur Lüneburger Situation, dass vor Einrichtung von Stellen explizit für Sachunterricht in Lüneburg hochqualifizierte Kollegen, zumindest aus der Biologie, Physik und Pädagogik zu diesem Bereich engagiert waren, keinesfalls nur Geografen.


  2. Im Gegensatz zu Schultzes Ansicht, die Geografiedidaktik sei seit 1992 in Lüneburg "schlagartig verwaist" möchte ich die didaktische Kooperation des Sachunterrichts mit den beiden hinzugekommenen damaligen Mittelbau-Kollegen der Geografie Pez und Pries ausdrücklich positiv hervorheben.


 
Literatur
  • Schramke, Wolfgang/Uhlenwinkel, Anne (2002): Geographiedidaktik in Deutschland. Personal, Probleme, Perspektiven. In: Geographie und ihre Didaktik, 4/2002, S. 189-218


  • Schultze, Arnold (1970): Allgemeine Geographie statt Länderkunde. In: Geographische Rundschau 1970, S. 1-10


  • Schultze, Arnold (2003): Kommentar zum Artikel "Geographiedidaktik in Deutschland". In: Geographie und ihre Didaktik, 1/2003, S. 22-26


 
   
   
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